Beyond: Two Souls

Um es gleich vorweg zu nehmen, über kaum ein Spiel wurde in diesem Jahr so viel diskutiert wie über . Die einen sehen das Spiel als Gesamtkunstwerk und die anderen sehen dies als Film, mit spielerischen Elementen.

ist etwas Besonderes, Einmaliges und daher haben so manche Spieler ein Problem, denn es ist streng genommen ein interaktiver Film, den Quantic Dream produziert hat. In den Hauptrollen Schauspieler Ellen Page und Willem Dafoe. Angeblich soll dabei das Drehbuch über 2000 Seiten stark gewesen sein. Hierbei sieht man, welchen Aufwand die Entwickler betrieben haben.

Erzählt wird dabei die Geschichte von Jodie Holmes, die eine besondere Begabung hat, sie ist paranormal. Daher geben ihre Adoptiveltern sie an das Department of Paranormal Activity ab, weil sie sich vor ihr fürchten und Angst haben, dass sie sich etwas antut.

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Das Mädchen beschreibt ihr Problem dahingegen, dass sie über eine unsichtbare Nabelschnur mit Aiden verbunden ist. Jodie wird von Ellen Page gespielt, die mit Juno weltberühmt wurde,

Das Problem, dass die Geschichte in 26 Kapiteln erzählt werden, die aber nicht chronologisch aufgebaut sind, denn es gibt immer Rückblenden, die in die Kindheit und dann wieder in die Ausbildungszeit reichen. Aber dadurch erfährt man vieles über die Hauptfigur.

Der Forscher Nathan Dawkins, gespielt von Willem Dafoe, den man als Bösewicht von Spider Man kennt, nimmt sich der Probleme des Mädchens an und versucht, die Ursachen herauszubekommen, warum Jodie so ist.

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Das Problem des Spiels ist der Einstieg, weil man von der Person als solches, der Jodie, wenig weiß. Gerade am Anfang muss man sich mit der Steuerung vertraut machen, vor allem wie man Aiden ruft und ihn nutzt. Aber darin steckt die Herausforderung, denn das Spiel macht neugierig und man will die knapp zehn Stunden eigentlich am Stück spielen, um mehr zu erfahren.

Aller Anfang ist schwer und so ergeht es auch dem Mädchen. Sie wird von vielen ignoriert und so wird sie bei einer Geburtstagsfeier einfach in den Treppenschrank gesperrt, wobei man sie am liebsten doch als Hexe verbrannt hatte. Nun kann sich der Spieler entscheiden, Rache oder einfach davon schleichen. Na klar, Rache ist mein, denn man will sich nicht so behandeln lassen.

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Und Aiden schiebt Tische und Stühle so, dass die anderen Teenager nur noch Angst bekommen und einfach schreiend das Haus verlassen. Viele Dinge kann man im Spiel selber entscheiden, welche wiederum Einfluss auf das Spiel haben, die aber für den späteren Verlauf (leider) keinen Einfluss haben. Wenn dies so wäre, wäre dies ein absolutes Sahnestück geworden. Nur in der Schlussszene ist dies für den Abspann entscheidend. Aber dies möchten wir hier nicht weiter verraten.

Weiterhin hätten die Entscheidungen, die man trifft, sich auf die Persönlichkeit auswirken können, was leider ebenfalls nicht passiert.

Wer oder was ist Aiden?
Aiden kann mittels Knopfdruck Gegenstände umwerfen, Menschen würgen oder sich an das Gedächtnis anknüpfen. Er ist Schutzschild und Wunderheiler zugleich. Aiden ist immer als eine Art blaue Schnur zu sehen, die von Jodie wegführt. Dabei wird aber immer angezeigt, was man mit Aiden ansteuern kann.

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Fazit
ist ein interessantes Spiel, welches aus Horror- und Actionelementen besteht. Dabei ist das Interessante, dass man eigentlich einen Film spielt und entsprechend in den Ablauf eingreift, dass man sich eigentlich immer wünscht, Teil eines Filmes zu sein. Die Steuerung ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, was man aber innerhalb kurzer Zeit beherrscht.

Schade ist nur, dass die Entscheidungen, die man trifft, keine Auswirkungen auf die Persönlichkeit von Jodie haben. Dies würde das Spiel noch interessanter machen.

Auch grafisch ist das Spiel ein Hochgenuss, denn man hat wirklich das Gefühl, im Kino zu sitzen. Kaum verwaschene Texturen und einen brillanten Sound zeichnen dieses Spiel von Sony aus.

  • Publisher Sony Computer Entertainment
  • System PlayStation 3
  • USK ab 16

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