Der Puppenspieler (PS3)

von Mexiko war….

Der Spieler schlüpft in die Rolle der Marionette Kutaro, der die Prinzessin retten will, indem er den Mond-Bärenkönig besiegt. Dies kann man allein ja nicht bewältigen, so dass man sich Partner sucht, die die eigenen Fähigkeiten ausgleicht, so nach dem Prinzip, was ich nicht kann, das kannst du. Und so hilft einem die zauberhafte Fee Pikarina.

Alles fängt im Kerker des Mondbären an. Hier wird der Spieler mit der Steuerung vertraut gemacht. Als erstes benötigen wir einen Kopf, den hat der Mondbärenkönig abgerissen. So müssen sich halt Kutaro und Pikarina über die einzelnen Ebenen bewegen, um die Prinzessin zu retten und schließlich den Mondbären zu besiegen. Dabei steigert sich der Schwierigkeitsgrad Schritt für Schritt. Als erstes wird Kutaro von Ying Yang, eine Art Grinsekatze begleitet.

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Diese hatte vorher die Mondprinzessin begleitet. Die Katze gehört zur Zeit der Hexe Ezma Potts und diese will unbedingt die magische Schere Calibrus besitzen, welche vom Mondbären bewacht wird. Eigentlich ist die Hexe clever, denn auch sie will den verhassten Mondbären loswerden, aber nur um selber die Macht zu ergreifen.

Und da kommt Kutaro gerade recht, schließlich ist er unerfahren und man kann ihn lenken. Kutaro lässt sich ein, schließlich war er ja mal ein Junge und die Seele besitzt nun dieser Bär. Also ist der Feind deines Feindes dein Freund, nur man muss halt aufpassen, um nicht dann wieder Opfer zu werden.

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Im Kerker haben wir ja den ersten Kopf wieder bekommen, aber da man durch verschiedene Aufgaben auch mal diesen verlieren kann, sollte man bei seinen Abenteuern die einzelnen Köpfe einsammeln, um so nicht kopflos dazustehen. Diese kann man dann auch per Knopfdruck einfach austauschen, schließlich wollen wir ja das Spiel überleben und ohne Kopf ist dies nicht möglich.

Dabei sind die Köpfe ziemlich abgefahren, mal sehen diese aus wie ein Hamburger oder gar Totenschädel. Während des ganzen Spieles müssen wir aber auch noch Mondfunkel einsammeln, die sich in Gegenständen verbergen, also muss man neugierig sein und sich überall umsehen.

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Fazit
wurde sehr abwechslungsreich gestaltet, vor allem durch die Auswahl der einzelnen Kulissen und dass der Schwierigkeitsgrad langsam stetig anzieht, ohne dabei den Spieler zu über- oder gar unterfordern. Das Spiel, weil Puppenstück, ist auch in einzelnen Akte untergliedert.

Das Spiel besticht nicht nur durch seine tolle Grafik, sondern vor allem durch den Witz und den durchaus schwarzen Humor. Auch wenn das Spiel kindlich gestaltet wurde, wäre eine Altersempfehlung ab 8 bis 10 Jahren richtig, da sonst die Kinder den Humor nicht verstehen würden.

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Insgesamt gesehen, hebt sich durch seine frischen Ideen von der Massen an Spielen positiv ab und man beweist, wer Mut für neue Spielideen hat, wird belohnt, denn ist einfach genial.

 

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