Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Devil May Cry

Bevor erschienen ist, gab es innerhalb der Fangemeinde schon einen großen Aufschrei gegenüber dem neuen Dante. Viele Fans waren im Vorfeld enttäuscht und haben regelrecht das Spiel verflucht. Aber in meinen Augen ist das neue es wert, gespielt zu werden. Warum, das bespreche ich im Anschluss.

Wie alles begann
DMC beschäftigt sich mit der Jugend des Hauptprotagonisten Dante, den viele als weißhaarigen harten Hund kennen und der sehr viel coole Sprüche reißt. Sein junges Ich sieht vergleichsweise schmächtig aus und wirkt im ersten Moment nicht wirklich überzeugend. Doch entwickelt man für den neuen Dante viel Sympathie im Verlauf der Geschichte. Die Story wird in hübschen Zwischensequenzen in Spielgrafik erzählt und beinhaltet die Vergangenheit von Dante und seinem Zwillingsbruder Virgil. Die beiden Brüder wollen das Handwerk von dem Dämon Mundus legen, der zurzeit die Stadt in seinen Klauen hält.

Wer des Englischen mächtig ist, sollte die Geschichte unbedingt in dem Originalton erleben. Denn die englische Fassung ist deutlich besser als die deutsche Synchronisation. Die Sprüche sind knackiger und viel besser gesprochen als die deutsche Fassung. Außerdem sollte man sich darauf einstellen, dass viel geflucht wird in diesem Spiel. Das nur als Warnung vorweg.

Combos, Combos und noch mehr Combos
Wie in jedem anderen ist auch hier wieder das Kampfsystem das Herzstück des Gameplays und des Spiels. Im Laufe von Dantes Kreuzzug gegen Mundus lernt er ein wahres Feuerwerk an Kombinationsmöglichkeiten für seine ganzen Waffen und Ausrüstungen. Sie sind nicht mehr so zahlreich wie in dem Vorgänger DMC 4, aber mindestens genauso vielseitig und leicht auszuführen. Sie gehen nach einer gewissen Eingewöhnungszeit sehr gut von der Hand und ermöglichen dadurch eine ununterbrochene Kette von Fähigkeiten, bis die Wiedersacher am Boden liegen.

Hat man die Steuerung verinnerlicht, kann der Highscore während des Kampfes sehr schnell in die Höhe getrieben werden. Je besser die Kämpfe bewältigt werden, desto höher ist die Endnote in jedem Level und desto mehr Fähigkeitspunkte werden ergattert. Diese lassen sich bequem dann in Dantes Fähigkeiten und Ausrüstung stecken, um noch mehr Combos bewältigen zu können. Da nur Kämpfen sehr einseitig wäre, lockert das Spiel Sie auf, indem es abseits der Handlung Geheimnisse zu entdecken gibt, so ist es möglich, diverse Schlüssel zu finden und geheime Türen zu öffnen, hinter denen Herausforderungen warten.

Nach abgeschlossener Herausforderung bekommt man einen Gesundheitssplitter, der einem 10% mehr Leben gibt, wenn man vier von ihnen gesammelt hat. Durch gute Dosierung der Elemente wird das Spiel nicht zu einseitig und motiviert dazu, weiter in diesem Universum eintauchen zu wollen.

Abstruse Charaktere
Im Laufe der Rebellion gegen den Oberdämon begegnen Dante viele einzigartige Figuren. Da wäre zu einem Kat, die einem von Anfang an hilft und einen unterstützt. Zum anderen Mundus Geliebte, die nach jedem Freudenakt ihr Gesicht wieder zurecht rücken muss. Alle Figuren tragen dazu bei, dass eine stimmige Atmosphäre erzeugt wird, die den Spieler in die Welt zieht und die es versteht, ihn da auch für mehrere Stunden zu halten. Diverse Wortgefechte zwischen Dante und den Endbossen sind unterhaltsam.

Zudem sind die Kämpfe, auch wenn sie recht rar gesät sind, fordernd und gliedern sich meist in 3 Phasen auf. Es werden nicht nur schnelle Reflexe abverlangt, sondern auch das Durchschauen der Strategie für jeden Boss. Somit sind die Boss-Kämpfe in ihrer ganzen Inszenierung mal wieder das Herzstück des Spiels und mein persönlicher Favorit in diesem Spiel.
Geübte Spieler kämpfen sich innerhalb von 7-8 Stunden durch die Hauptmissionen.

Danach kann der Spaß wieder von vorne beginnen. Das Spiel bringt dabei verschiedene neue Schwierigkeitsgrade mit sich, die immer eine neue Herausforderung bieten und so motivieren, DMC erneut bezwingen zu wollen. Die Grafik in dem Spiel ist dabei sehr schick und stimmig. Die Sounds und Geräusche fangen die Atmosphäre gut ein und lassen das Spiel zu einem soliden und runden Hack ‘n Slay werden.

Fazit: DMC ist ein tolles Hack ‘n Slay, welches sich wahre DMC Fans nicht entgehen lassen sollten. Das Design von dem neuen Dante ist zwar Geschmackssache, doch keines Falls hinderlich für den Spielspaß, den bietet. Die anderen Charaktere sind einzigartig und teilweise so absurd, dass es Spaß macht, gewisse Boss-Gegner zu besiegen oder gewisse Figuren zu treffen. Trotz der kurzen Spieldauer bietet DMC genug Anreiz und Potenzial, es nochmals durchzuspielen.

Es gibt genug Geheimnisse zu entdecken und genug Herausforderungen für die neuen Durchläufe. Es ist mal wieder ein Spiel fernab des ganzen Shooter-Einheitsbreis und es lohnt sich, dort Zeit zu investieren, egal ob Fan oder nicht.

  • Entwickler: Ninja Theory
  • Alterseinstufung: Ab 16 Jahre geeignet
  • Erscheinungsdatum: bereits erhältlich

 

Wie bewerten Sie dieses Spiel?

GD Star Rating
loading...

Kommentar schreiben