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Evoland Legendary Edition – Zeitreisen im Videospielgewand

Seit die ersten Vertreter Prestigeträchtiger Videospielreihen wie Zelda und Final Fantasy veröffentlich wurden ist bereits einiges an Zeit vergangen. Wer Teil dieser Reise war hat sicher so einige Veränderungen gesehen, denn nicht nur Grafiken sondern auch Spielmechaniken haben sich über die Jahre weiterentwickelt. Diese Entwicklung wird von den beiden Spielen der Reihe aufgegriffen und in ein neues Spielkonzept verpackt. Die neu erschienene Legendary Edition bietet uns gleich beide Abenteuer im Doppelpack. Wir begaben uns auf eine Reise durch die Videospielgeschichte und berichten für euch:

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1 – Eine Idee wird Realität

Wir starten unsere Reise in Teil 1 und werden zunächst in die Gameboy-Zeit zurück versetzt. Im interaktiven Tutorial erhalten wir neue Spielmechaniken sobald wir eine Truhe öffnen und Schrittweise steigt die Anzahl unserer Möglichkeiten. Können wir zunächst nur in eine Richtung laufen, so haben wir schon bald die Bewegung in 2-Dimensionen erlernt, und sowohl fließende Bildschirmübergänge als auch Hintergrundmusik freigeschaltet.

Über die Zeit entwickeln sich nicht nur die Spielmechanik, sondern auch die technische Umsetzung des Spiels weiter. Zunächst steigt schrittweise die Farbenanzahl bis wir später in die dritte Dimension eintauchen. Die Grafik der unterschiedlichen Konsolengenerationen wird hierbei ausgezeichnet festgehalten.

Zwar ist das Konzept interessant, doch zeigt 1 auch, dass viele Spielmechaniken mittlerweile etwas veraltet wirken. Liebhaber werden trotz der erzählerischen Schwächen trotzdem ihre helle Freude am Entdecken der Welt haben, doch zeigt der zweite Teil bereits wie man es besser machen kann.

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2 – Vom Konzept zum vollwertigen Spiel

Während 1 sich auf Zelda, Final Fantasy und Diablo beschränkte, greifen die Entwickler beim zweiten Teil tief in die Trickkiste. Das Repertoire wird unteranderem durch Seitenhiebe auf Street Fighter, Side-Scroller Jump and Runs, und Bullet Hell Shooter ergänzt, so dass uns bei den ungefähr 20 Stunden Spielzeit immer wieder neue Herrausforderungen gestellt werden.

Mechanisch so wie erzählerisch präsentiert sich 2 deutlich besser als sein Vorgänger. Während im ersten Teil hauptsächlich Stereotypen aufgegriffen wurden, so werden uns in Teil 2 viele interessante Charaktere präsentiert und Erzählungen über mehrere Zeitebenen clever miteinander verwoben. Leider wird hier, wie auch im ersten Teil, oft nicht die Qualität der Originalspiele erreicht, doch ist der Genremix durchaus interessant und verwebt die Vielzahl an Mechaniken zu einem stimmigen Gesamtwerk.

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Fazit

Während 1 noch ein Rohdiamant ist, zeigt der zweite Teil bereits einen hübschen Schliff. Trotzdem wird das volle Potential der Reihe meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Zu oft bleibt unklar was die nächsten Schritte des Spielers sein sollten oder wo die Geschichte fortgesetzt werden kann. Zwar muss eine freie Erkundung nichts schlechtes sein, doch wird die aufwändige Suche durch Raum und Zeit zu einer langwierigen Pflichtaufgabe. Dennoch präsentieren beide Spiele einen interessanten Rückblick auf die Videospielgeschichte und vor allem Teil 2 ist dank der zahlreichen aufgegriffenen Genres und Seitenhiebe auf bekannte Spiele einen Blick wert.

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Legendary Edition im Überblick

  • Entwickler-Studio: Shiro Games
  • Spielzeit: 20-35 Stunden
  • Plattform: Nintendo Switch, Steam
  • Altersempfehlung: ab 6 Jahren (auf Empfehlung der Redaktion)
  • Spieleranzahl: Singleplayer
  • Kategorie:
  • Bildquelle: Alexander Dockhorn

Bewertung

Bewertung

Während 1 noch ein Rohdiamant ist, zeigt der zweite Teil bereits einen hübschen Schliff. Trotzdem wird das volle Potential der Reihe meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Zu oft bleibt unklar was die nächsten Schritte des Spielers sein sollten oder wo die Geschichte fortgesetzt werden kann. Zwar muss eine freie Erkundung nichts schlechtes sein, doch wird die aufwändige Suche durch Raum und Zeit zu einer langwierigen Pflichtaufgabe. Dennoch präsentieren beide Spiele einen interessanten Rückblick auf die Videospielgeschichte und vor allem Teil 2 ist dank der zahlreichen aufgegriffenen Genres und Seitenhiebe auf bekannte Spiele einen Blick wert.

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