F1 2013

Während sich die Formel 1 Saison bald schon wieder dem Ende zuneigt und der Weltmeister bereits feststeht, beginnt sie erst auf den Konsolen: F1 2013 steht in den Startlöchern. Viel geändert hat sich im Formel 1 Zirkus nicht, trotzdem haben die Entwickler hier und da noch an der Stellschraube gedreht, um das Spiel weiter nach vorne zu bringen.

Herzstück des Spiels ist die Karriere, denn außer dieser ist der Umfang an Modi relativ begrenzt.

So können einzelne Grand Prix oder Tests der Karriere gefahren und online die Herausforderung gegen andere Spieler gesucht werden, das war es aber auch schon. Historische Rennwagen oder Fahrer-Legenden wären eine nette Ergänzung zum vollen Lizenzpaket der Formel 1 aus 12 Teams, 24 Fahrern und 19 Strecken gewesen. Aber bevor man bei den ganz Großen anfangen kann, muss man sich beweisen, schließlich ohne Name kauft ein Rennstall wie Ferrari oder Red Bull nicht. Das Risiko ist für den Rennstall zu groß.

Schon den Start ins Rennfahrerleben versuchen die Entwickler atmosphärisch zu gestalten: Im Rahmen eines Interviews wird man nach Name und Herkunft gefragt und erfährt schon die ersten Grundlagen.

Ein Rennwochenende, bestehend aus Training, Qualifying und Rennen, startet immer in der Boxengasse. Hier erfahren die Spieler nicht nur, welches Wetter vorausgesagt worden ist, also welche Reifen gebraucht werden, sondern über den Ingenieur können noch sämtliche Parameter am Fahrzeug verändert werden.

Die Steuerung selbst ist sehr direkt und präzise.

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Die Trumpfkarte des Spiels ist das Fahrerlager, die Strecken und die Fahrzeuge, sie entsprechen denen der Originale. Diesmal haben die Entwickler an vielen kleinen Baustellen gearbeitet. Die Grafik sieht dank Kantenglättung viel besser aus. Vor allem auch die Regenfahrten, da spiegelt sich sogar das Fahrzeug im Wasser. Eine schöne Sache ist die Zeitreise, in eine Zeit, wo noch der Fahrer das Rennen und nicht die Technik entschieden hat. Man kann den Grand Prix der 80er Jahre somit nachempfinden. Hier merkt man den Unterschied gegenüber der Neuzeit.

Mit dem RaceNet, Codemasters‘ kostenloser Community-Plattform, können Fans ihr F1 2013-Spielerlebnis erweitern. RaceNet bietet regelmäßige Community Herausforderungen. Morgen sind alle Spieler eingeladen, an einem Zeitfahr-Event in Bahrain teilzunehmen und auf der Strecke bei trockenem Wetter in einem Torro Rosso die Bestzeit auf dem Online-Leaderboard herauszufahren. Jeder Teilnehmer erhält 1000XP, die er investieren kann, um Belohnungen wie In-Game-Helme freizuschalten.

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Via RaceNet können die Spieler auch Custom RaceNet-Events erstellen. Spieler können ihre eigenen Zeitrennen aufsetzen, die Strecke auswählen, Wetterbedingungen festlegen, das Auto und die Dauer des Events bestimmen und schließlich ihre RaceNet-Freunde dazu auffordern, die beste Rundenzeit herauszufahren.

Fazit
F1 2013 ist ein würdiger Nachfolger und wie man in der Gerüchteküche hört, hat Codemaster für 2014 noch einiges vor. Das müssen sie auch, denn nur an kleinen Verbesserung zu arbeiten, würden die Käufer dann sehr übel nehmen.

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Man kann das Spiel mit Pad oder mit einem Lenkrad spielen, wobei bei letzterem sich ein richtiges Fahrvergnügen ausbreitet und einfach hier nur Spaß macht. Grafisch gesehen, hat sich einiges verbessert. Ein paar kleine Fehler haben sich bei den Machern eingeschlichen, so begann die Formel 1 nicht in der Arabischen Welt, wie im Jahr davor, so dass die Entwickler einfach den Anfang von 2012 für dieses Jahr wieder eingebaut haben.

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