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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1

Traditionsgemäß erscheint gleichzeitig zum neuen Film das passende Spiel, wobei bei der Xbox-Variante die Steuerung mit dem erfolgen kann. Seitdem die englische Schriftstellerin die Figur des Harry Potter entwickelt hat, haben viele Kinder und Jugendliche wieder den Weg zum Buch für sich entdeckt.

Nicht nur durch den Verkauf der Bücher sondern mit den Lizenzen hatte sie bereits mehr als eine Milliarde US-Dollar verdient. Wobei die Autorin, und dies wissen wenige, eine Stiftung (Multiple-Sklerose-Gesellschaft) gegründet hat, die die Forschung zur Behandlung dieser Krankheit unterstützt. Ihre Mutter ist an dieser Krankheit verstorben.

In der Geschichte von Harry Potter geht es um den Kampf „Gut gegen Böse“, das Böse wird durch die Person des Zauberers Lord Voldemort und dessen Anhänger, die Todesser, verkörpert. Jeder Band, außer der letzte, beschreibt immer ein Schuljahr, welches Harry und seine Freunde in Hogwarts, der Zauberschule, absolvieren.

In jedem Band lernt Harry andere Personen und auch Handlungsorte kennen, die aber immer mit der Grundgeschichte feinsäuberlich verwoben sind. Die Geschichten als solches werden so auch noch komplexer. Im siebten Teil begeben sich Harry und seine Freunde auf die Suche nach Voldemorts Horkruxe. Dabei werden sie immer wieder in lebensgefährliche Kämpfe verwickelt, in denen man die wirkungsvollsten Zauberkräfte einsetzen muss, die sie an der Schule gelernt hatten.

Das Problem besteht darin, dass Voldemort in dieser Zeit das Zaubereiministerium mit seinen Anhängern kontrolliert und sich zur Aufgabe gemacht hat, Harry zu zerstören. Der Spieler befindet sich auf der Flucht vor den Todessern, auf unbekanntem Territorium und weit entfernt vom sicheren Schulgebäude. Dort wird jede Handlung zum Kampf ums Überleben.

Das Spiel besitzt annähernd ähnliche Synchronstimmen wie die Filmvorlage. Als Zauberer kann man sich bei diesem Spiel natürlich nicht verlaufen, denn dazu gibt es einen passenden Zauberspruch und schon wird angezeigt, wo es lang geht, um die nächsten Aufgaben zu erfüllen. Diese sind vielfältig und reichen vom Bekämpfen eines Gegners bis zum Ausspionieren. Hierzu benutzt man natürlich den Tarnumhang, nur wenn man von anderen angestoßen wird, ist man aufgeflogen und beginnt vom letzten Speicherpunkt. Leider fehlt dem Spiel so eine Art „Übersichtskarte“, um mal den genauen Standort zu erahnen. Im Laufe der Missionen erlernt Harry dann auch neue Zaubersprüche, zwischen denen er dann hin und her wählen kann. Sollte es mal nicht ganz so funktionieren, wie man es sich vorstellt, verfinstert sich nach und nach der Bildschirm und Stockdunkel bedeutet schlicht „gescheitert“. Wenn man einen Gegner besiegt hat, muss man auch mal schauen, ob diese etwas Brauchbares verloren haben.

Fazit

Die Atmosphäre ist gegenüber den Vorgängern sehr düster, so wie es halt in der Romanvorlage dargestellt wurde. Was sehr hervorragend funktioniert, ist die Steuerung über das . Ohne ein lästiges Steuerungsgerät in der Hand kann man so den Kampf gegen Lord Voldemort antreten. Dabei erkennt das System jede Bewegung, so dass man wirklich das Gefühl hat, den Zauberstab selber in der Hand zu führen. Grafisch und auch spielerisch ist dies das beste Spiel dieser Serie. Der Schwierigkeitsgrad ist schon fordernd, trotzdem sind die Aufgaben auch für Gelegenheitsspieler lösbar.

Auch mit der herkömmlichen Steuerung ist das Spiel gut steuerbar. Trotz der abstufenden Schwierigkeitsgrade ist das Spiel schon unter leicht sehr fordernd. Grafisch reizt das Spiel aber die Möglichkeiten der Xbox 360 nicht aus, hier hätte man noch einiges machen können. Eher werden mit Harry Potter die Fans dieser Reihe sowie Gelegenheitsspieler angesprochen. Erfahrene Spieler wären hier wahrscheinlich unterfordert, da die Aufgaben nach und nach sehr eintönig werden, denn es gibt nur Schleichen oder Bekämpfen. Dazwischen fehlt einiges, nicht nur gegenüber der Buchvorlage sondern auch dem Film.

Generell liegen auch einige Programmierfehler vor, so dass man auf einen Gegner zielt, dies aber keine Auswirkungen hat.

Und irgendwie hat man das Gefühl, dass die Freunde von Harry nur Statisten sind, denn da kommt nichts, keine Deckung wird gegeben beim Angriff und vieles mehr. Unter dem Strich gesehen, ist das Spiel spieltechnisch gesehen nicht so gelungen, wie es hätte sein können.

  • Publisher (Entwickler)  Electronic Arts
  • System Nintendo Xbox 360 (auch für PC, NDS, PS3,Wii)
  • USK ab 12  Jahren
  • Empfohlener VK  49,99 €

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