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Plants vs. Zombies Garden Warfare

Der amerikanische Spieleentwickler PopCap Games geht einen interessanten Schritt mit dem Wechsel des Genres in der neusten Auflage von Plants vs. Zombies. Anstelle des taktikorientierten Tower Defense Spielprinzip erwartet den Spieler in PvZ Garden Warfare ein 3rd Person Shooter.

Das Genre hat gewechselt, aber der Charme der Computerspielreihe bleibt zum Glück erhalten. Der abstruse Konflikt zwischen angriffslustigem Grünzeug und nicht ganz so furchteinflößenden Untoten ist im gesamten Design des Spiels gut umgesetzt. Dies ist auch einer der stärksten Punkte des Spiels. Gameplaytechnisch handelt es sich um einen eher seichten Multiplayer Shooter, denn es findet sich weder ein Tutorial, noch eine Solokampangne.

Das bedeutet für die Konsolenversion (XBox360/ XBox One) wiederum, dass man zwingend eine kostenpflichtige XBox Live Gold Mitgliedschaft benötigt, um das Spiel spielen zu können.

Zurück zum Gameplay: In PvZ Garden Warfare gibt es zwei Parteien mit je vier Charakteren. Jeder Charakter hat dabei verschiedene Zusatzfähigkeiten, die ihn von seinen Mitstreitern unterscheiden. Das Interessante ist, dass sich PopCap für ein asymmetrisches System entschieden hat.

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Das bedeutet, dass auf Seiten der Pflanzen, sowie der Zombies, verschiedene Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten zur Verfügung stehen. Weitere Zusatzfähigkeiten, wie dass die Pflanzen Helfer in herumstehende Töpfe pflanzen und die Zombies untote Helfer beschwören können, tragen weiter zur Differenzierung der Parteien bei. Hierdurch entstehen interessante Dynamiken in den 12 vs. 12 Multiplayer-Schlachten.

Der Spielmodus, der dem Urgedanken von PvZ am nächsten kommt, ist der Garden Ops Modus. Hier treten vier Spieler als Pflanzen gegen immer stärker werdende Wellen von Zombies an. Hin und wieder gibt es auch Bosswellen mit besonders starken Gegnern. Gemeinsam versuchen die Spieler, ihren Garten so lange wie möglich zu verteidigen. Dabei können sie ihre Verteidigungslinie durch das Pflanzen von Topfpflanzen verstärken.

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Die erwähnten Topfpflanzen und die untoten Helfer, die von den Zombies erschaffen werden können, sind Verbrauchsgegenstände. Seinen Vorrat kann man durch das Kaufen von Boostern mit In-Game Währung aufstocken. Die Booster enthalten auch andere Dinge, wie kosmetische Elemente, mit denen man seine Streiter personalisieren kann und komplett neue Skins für die einzelnen Charakterklassen.

Die Personalisierungsmöglichkeiten sind wohl der beste Punkt am gesamten Spiel. Es gibt eine große Auswahl an Möglichkeiten und ein so genanntes „Stickeralbum“, in dem man seine Charakterskins und Anpassungsmöglichkeiten sammelt. Dies weckt den Sammlertrieb.

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Schade ist, dass es nur so wenige Spielvarianten, drei an der Zahl, gibt und dass sich auch die Zahl der Multiplayer Maps in Grenzen hält. Hier und da gibt es auch ein paar Probleme im Balancing der Parteien, aber alles in allem ist ein unterhaltsamer Shooter für zwischendurch. Vor allem ist er eine willkommene Abwechslung in dem sonst so tristen Einheitsbrei im Shootergenre.

Vetrieb

Getestet und geschrieben von Enrico Gebert

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