Skate 3.

Das erste Mal wurde Skate 2007 veröffentlicht und hatte sich damals deutlich von seinen Konkurrenten im positiven Sinne abgehoben. Und ein Jahr später erschien wie gewohnt die Fortsetzung. Dabei haben die Entwickler schon bei den ersten beiden Titeln auch entsprechend bekannte Skatergrößen in das Spiel integriert.

Skate 3 beginnt mit einem abgefahren Video, welches vor tiefem schwarzem Humor strotzt. Im Endergebnis wird hier die Herstellung eines Skateboards gezeigt. Einsteiger sollten zu Beginn des Spiels die Einleitung spielen, hierzu gibt es die Skate Schule von Coach Frank für Neueinsteiger, wo einem die Basics beigebracht werden. Anschließend misst man sich auf den Straßen der neuen Stadt Port Caverton mit Profis. Mit dem Park-Editor kann man sich seine Traum-Plaza oder den Megaramp-Park erstellen und gelernte Tricks wie Darkslides oder Underflips ausprobieren.

Sobald dies abgeschlossen wurde, geht es auf die Straße. In dieser Sportart stehen eigentlich zwei Wettkampfrichtungen zur Verfügung. Auf der einen Seite Street, wo im städtischen Raum verschiedene Hindernisse überwunden werden müssen, dies können Treppen oder auch Mauern sein. Und auf der anderen Seite ist noch Vert, welches vom deutschen vertikal abgeleitet wurde. Dies sind die bekannten Parcours, die dazu geschaffen worden sind, u. a. eine Halfpipe.

Und somit haben die Macher von EA Black Box im Gegensatz zum zweiten Teil einige Veränderungen eingeführt, vor allem bezogen auf die besseren Steuerungsmöglichkeiten mit dem Gamepad, welche ohne irgendeine Tastenkombination auskommen, sondern hauptsächlich über den Stick geregelt werden. In der Einführung wird dem Spieler auch gezeigt, wie er dies durchführen muss.

Für das Spiel stehen auch verschiedene Schwierigkeitsgrade zur Verfügung, bei ganz einfach ist die Präzision nicht so gegeben, aber zum Kennenlernen des Spiels ausreichend.

Im Gegensatz zu den Vorgängern schuppsen einen die Passanten nicht vom Brett, sondern jubeln eher dem Fahrer zu. Und alles wirkt sehr freundlich, um seine Tricks zu zeigen. Außerdem sind die Aufgaben, die dem Fahrer gestellt werden, sehr unterschiedlich, so dass keine Langeweile auftreten wird.

Fazit

Im Gegensatz zu anderen ähnlichen Titel wurde Skate sehr abwechslungsreich gestaltet und bietet gerade Einsteigern und Profis, die natürlich hier in einen höheren Schwierigkeitsgrad spielen, viel Abwechslung. Auch grafisch ist das Spiel gelungen, wobei die Figuren noch ein wenig kantig aussehen, die im Übrigen jeder individuell gestalten kann.

  • Publisher Electronic Arts
  • System PlayStation 3
  • USK  ab 12
  • Empfohlener VK  69,99 €
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler, Vielspieler
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (mittel schwerspielbar)

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