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SteamWorld Quest – Hand of Gilgamech im Test

Die Entwickler von Image and Form schafften es in den letzten Jahren eine neue interessante Steampunk Welt zu erschaffen. Diese brachte nicht nur die beiden Jump and Run Teile SteamWorld Dig 1 und 2 hervor, sondern auch ein kniffliges Rundenstrategiespiel namens SteamWorld Heist. Mit versucht sich das Team jetzt am Sammelkarten-Genre. Wie gut das funktioniert zeigen wir euch im Test.

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Armilly und der Kampf mit Karten

In : Hand of Gilgamech folgen wir der begeisterten jungen Ritterin Armilly auf ihrem Weg Teil der Heldengilde zu werden. Doch so recht soll das mit dem Heldentum nicht klappen und so stürzt sie sich von ein Abenteuer ins nächste. Von Beginn an werden wir von der kleinen Alchemistin Copernica begleitet. Später gesellen sich noch weitere interessante und durchaus vorlaute Charaktere zur Gruppe. Der typische SteamWorld Charme weiß auch hier wieder zu überzeugen.

In einem Team aus maximal 3 Charakteren stellen wir uns nicht nur wild gewordenen Waldbewohnern sondern auch den Dienern der Void-Armee. Treffen wir auf den seitlich scrollenden Gebieten auf eine Gegnergruppe kommt es zum Kampf. Hier wählen wir rundenweise bis zu 3 Karten aus, welche unsere Gegner schaden oder die eigenen Charaktere stärken. Besonders hierbei ist, dass stärkere Karten Zahnräder verbrauchen, während schwache Angriffe diese produzieren. Dadurch wird ein stetiger Mix aus unterschiedlichen Angriffen gefordert, welcher sich auf den Deckbau auswirkt. Besonders mächtige Angriffe können ausgeführt werden, wenn alle 3 Karten eines Spielzuges dem gleichen Helden entsprechen. Besonders im späteren Verlauf des Spiels ist die kluge Anwendung dieser Mechaniken der Schlüssel zum Sieg.

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Von Schlacht zu Schlacht

Im Rahmen der ca 15 stündigen Geschichte treten wir gegen zahlreiche unterschiedliche Gegner an. Diese unterscheiden sich sehr stark in ihrer Strategie und den ihnen zur Verfügung stehenden Karten. Das wird besonders bei den spannenden Bosskämpfen am Ende der einzelnen Akte spürbar, welche uns regelmäßig aus der Komfortzone holten und uns zum Anpassen unserer Decks motivierte.

Dank der insgesamt 5 Charaktere und ihren unterschiedlichen Karten stehen uns allerhand Tools zur Verfügung, um gegen die bösen Horden zu bestehen. Die Charaktere unterscheiden sich spürbar in ihrer jeweiligen Spielweise und entstehende Kategorien sind stets interessant. Ich bin mir lediglich nicht sicher, ob alle Kombinationen gleichermaßen gespielt werden können. Der Standard-Team-Aufbau aus Healer, Tank und Damage Dealer schien mit insbesondere bei den späteren Kämpfen unerlässlich.

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Karten sammeln aber nicht tauschen

Im Rahmen der Kampagne entdecken wir zahlreiche Orte und sammeln neben jeder Menge Erfahrung auch stets etwas Gold und eine von 5 Ressourcen. Kommen wir einmal an einem stärkeren Gegner nicht vorbei, so könnte ein Besuch bei der mystischen Händlerin helfen. Diese stellt uns gegen etwas Kleingeld nicht nur Tränke und neue Waffen zur Verfügung, sondern erlaubt uns auch das Craften neuer Karten oder die Verbesserung der bereits erworbenen Karten.

Diese zusätzlichen Aufbauvarianten gehen jedoch ganz schön ins Geld. Wer alle Charaktere und Kartenkombinationen testen möchte, muss eine Menge Zeit in grinden investieren, um das nötige Kleingeld aufzubringen. In unserem Durchlauf kamen wir jedoch auch ohne viele unnötige Kämpfe aus.

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Fazit


: Hand of Gilgamech im Überblick

Bewertung

8.5 Bewertung

  • Grafik 8/10
  • Sound 7/10
  • Balance 8/10
  • Atmosphäre 10/10
  • Bedienung 9/10
  • Spielidee 9/10

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