Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Der reimende Sprechdachs

ist ein aus 72 Bildkärtchen bestehendes Spiel mit 5 Varianten.

Die 72 Bildkärtchen mit sehr schön gezeichneten Motiven ergeben 36 Kartenpaare, bei denen sich die Worte der auf den Karten abgebildeten Dinge reimen. Je 13 Kartenpaare unterscheiden sich durch unterschiedlich farbige kleine, sehr niedliche Raupen, die unten auf den Karten abgebildet sind. Die Körper sehen aus wie kleine Perlenschnüre und Pärchen innerhalb einer Raupenfarbe lassen sich durch die jeweils verschieden ausgemalten Perlen erkennen. Zusätzlich gibt es einen kleinen „Sprechdachs“ aus dem Kartenmaterial. Dieser wird beim Spielen genommen, um die ausgewählten Karten zu zeigen.

1. Spiel: Zaubersprüche
Die Spieler nehmen sich die Kartenpaare (alle Kartenpaare sind zu viel, es sei denn, die Spieler verfügen über sehr viel Geduld), mit denen sie spielen wollen und erfinden reihum mit einem Kartenpärchen einen Zauberspruch (wie Bibi Blocksberg).

Das Kartenpärchen wird zunächst beiseite gelegt. Sind alle Pärchen mit einem Zauberspruch belegt, werden die Pärchen verdeckt hingelegt und die Spieler decken jeweils die oberste Karte eines Zweierstapels auf und müssen den Zauberspruch oder auch nur die Reimwörter nennen. Ist dies richtig, darf der Spieler die Karte behalten. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Karten.

Die Variante mit dem Wiederholen des Zauberspruchs ist schwer, insbesondere, wenn mit vielen Karten gespielt wird. Diese Variante sollte als besondere Herausforderung gespielt werden. Gerade Kinder haben an dem Ausdenken von Zaubersprüchen viel Spaß, aber auch das anschließende Wiedererkennen von Reimwörtern ist eine gute Unterhaltung.

2. Spiel: Schnellreimer
Die Karten liegen mit der Bildseite nach oben und ein Spieler sucht eine Karte aus, die Mitspieler müssen versuchen, möglichst schnell die Karte mit dem passenden Reimwort zu finden. Derjenige, der die richtige Karte als erster gefunden hat, erhält das Pärchen. Gewinner ist derjenige mit den meisten Kartenpaaren. Gelegentlich kommt es vor, dass die Spieler nach der passenden Raupe suchen, die Raupe also zu dem richtigen Motiv/ Wort hinführt, was dem Spielspaß aber keinen Abbruch tut.

3. Spiel: Reimgedächtnis
Dieses Spiel funktioniert wie Memory, nur dass nicht zwei gleiche Kärtchen gesucht werden, sondern die sich reimenden Pärchen. Aber Achtung: Kinder schauen auch hier gerne nach den kleinen Raupen und spielen damit dann „Memory“. Für Erwachsene kann sich dies aufgrund der Größe der Raupe schwieriger gestalten.

Eine wirklich spielenswerte Variante von Memory.

4. Rätsel
Ein Spieler nimmt sich verdeckt ein Kartenpaar und muss dieses beschreiben, ohne dabei die Motive zu benennen. Die übrigen Spieler müssen das gesuchte Pärchen erraten. Wer richtig geraten hat, darf die Karten nehmen. Auch hier ist Gewinner derjenige, der die meisten Karten sammeln konnte.

5. Wer hat es?
Bei diesem Spiel wird eine bestimmte Anzahl von Karten einer Raupenfarbe an die Spieler verteilt. Ein Spieler sucht sich ein Kartenmotiv aus und fragt in die Runde, ob ein Mitspieler das Kärtchen hat, das sich auf sein Motiv reimt. Ist dies der Fall, legen beide Spieler ihre Karten ab. Falls nicht, darf mit einem anderen weitergefragt werden. Gewinner dieses Spiels ist derjenige, der zuerst keine Karten mehr hat bzw. derjenige mit den wenigsten Karten, wenn ein Mitspieler keine passenden Kärtchen für all seine Kärtchen gefunden hat.

Bei diesem Spiel spielt in erster Linie das Glück bei der Verteilung der Karten eine Rolle. Eine Variante, die somit auch etwas langsameren Spielern eine Gewinnchance lässt.

Alle Varianten sind sehr gut spielbar, unsere Favoriten sind die Zaubersprüche und das Reimgedächtnis. Positiv ist, dass die Karten variabel eingesetzt werden können und dass die relativ hohe Anzahl von Karten eine Abwechslung erlaubt. Der Einsatz aller Karten garantiert ein längeres Spiel. Die Spiele sind auch für Erwachsene unterhaltsam und lehrreich und es ist keinesfalls so, dass immer nur die „Großen“ gewinnen.

Beim Spielen ist der Eindruck entstanden, dass nicht zu viel versprochen wird, wenn behauptet wird, dass das Spiel, Sprechen und den Umgang mit der Sprache fördert. Gerade in den ersten Klassen üben die Kinder auch das Finden von Reimwörtern.

Angaben

  • Autoren: ,
  • Illustrationen: Irene Wanitschke, Renate Mörtl
  • Spieler: 1-6
  • Alter der Spieler: ab 5
  • Dauer: ab 10 Minuten (variiert nach Kartenanzahl)
  • Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
  • Spieleinteilung: Familienspiel, Kinderspiel

Wie bewerten Sie dieses Spiel?

GD Star Rating
loading...

Kommentar schreiben