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Kareda

Meines Erachtens überraschen kleine Verlage mit Spielen und Spielideen. Bei vielen großen Verlagen ist vieles schon selbstverständlich. Und als Redakteur freut man sich, wenn solch kleine Verlage entdeckt werden, so wie der Schweizer Verlag arte ludens von Moritz Wittensöldner  und Claudia Roemmel. Der Verlag wurde 2006 gegründet und schon ein Jahr nach der Gründung des Verlages wurde das Spiel pendur für den deutschen preis 2007 nominiert. Und 2010 wurde ihre Neuheit ebenfalls für den preis vorgeschlagen.

Was erst einmal sofort auffällt, ist die Verpackung, die rein ökologisch ist, sprich Wellpappe, die aber vom Design gelungen ist. Weiterhin besticht dieses Spiel durch einfache Regeln, trotzdem ist ein sehr anspruchsvolles Spiel, welches Gedächtnis und Vorstellungsvermögen fördert. Das Spielmaterial besteht aus Holz. Das Ziel des Spiels besteht darin, dass der Spieler drei der eigenen Farbtürme loswerden muss. Zu Beginn des Spiels erhält jeder Spieler von jeder Farbe sieben Spielsteine. Aus dem Rest der Steine wird ein Spielfeld von zehn mal zehn Spielsteinen aufgebaut.

Zuvor sollten die Spielsteine gemischt werden. Der Spieler, der am Zug ist, würfelt mit den sechs Würfeln. Sobald die Würfel gefallen sind, dreht ein Spieler die Sanduhr um. Solange die Sanduhr läuft, haben alle Spieler Zeit, auf dem Spielfeld eine zusammenhängende Reihe von Steinen zu entdecken, die von den Würfeln vorgegeben werden. Jeder Würfel darf dabei nur einem Stein zugeordnet werden. Die Reihe kann horizontal, vertikal oder diagonal verlaufen. Dabei muss man sich immer für eine Richtung entscheiden. Sobald ein Spieler eine Reihe findet, muss dieser dies bekannt geben, wie zum Beispiel „vier“. Die anderen müssen gleichwertige oder höherwertige Reihen finden. Derjenige, der den höchsten Wert ins Spiel gebracht hat, legt nun seine Spielsteine auf die jeweiligen Steine ab. Diese abgedeckten Steine zählen nachher in der Wertung doppelt.

Wer eventuell daneben liegt, vielleicht weil er die Reihe nicht mehr findet, bekommt Strafpunkte.

Das Reizvolle besteht darin, dass die Spielsteine nur maximal drei Steine hoch sein dürfen. Dann werden sie vom Spielfeld entfernt.

Fazit
Auf alle Fälle sollten Sie bei diesem Spiel keine bunte Tischdecke unter den Spielsteinen liegen haben, da Sie sonst ganz durcheinander kommen würden. Für benötigen Sie laut Hersteller Adleraugen und das ist wirklich so. Es ist ein wirklich sehr gutes Gedächtnisspiel für Alt und Jung. Die Spielanleitung ist kurz und verständlich. Die Qualität des Spiels ist sehr gut und die Idee mit der Spielverpackung ist gelungen. Nicht umsonst wurde dieses Spiel für das beste 2010 nominiert.

  • Verlag: Arte ludens (http://arteludens.ch/)
  • Autoren: Moritz Wittensöldner  und Claudia Roemmel
  • Dauer: ca. 30 minuten
  • Spieler: 2 bis 4
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler, Vielspieler, Familienspiel,
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar)
  • Preisempfehlung: ca. 27,50 Euro

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