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Wario Ware: Do It Yourself

Die Idee, Minispiele mit schrägem Humor und einem leistungsstarken Editor zu verbinden, ist genial. Die 90 Minispiele stehen auf der einen Seite, diese können aber von jedem Spieler variiert und verändert werden. Dies reicht von Animation, Hintergrund bis zur Musik. Und wenn das noch nicht reicht, so können die Ergebnisse mit Freunden und Bekannten getauscht werden. Und somit ergeben sich wieder andere Möglichkeiten. Eigentlich läuft dann das Ganze wie das Schneeballprinzip ab.

Bevor es aber losgeht, sollten die Spieler die entsprechenden Tutorials nutzen, um Schritt für Schritt in das Programm zu gelangen. Ansonsten können die Möglichkeiten der Software überhaupt nicht ausgenutzt werden. Eigentlich besteht jedes Minispiel aus folgendem Grundgerüst: Hintergrund, Objekte, KI, Regeln/Drehbuch und Sound.

Spiele bestehen aus Programmlogik, Grafik, Sound und einer Rahmenhandlung.

Zwar ist eine Handlung bei einem Adventure- oder Rollenspiel wichtiger als bei einem Formel-1-Rennspiel, aber ganz ohne geht es überhaupt nicht. Die richtigen Spielentwickler nehmen sich ab diesem Zeitpunkt Bleistift und Papier und stellen ihre Gedanken einfach zusammen, ehe das Ganze auf dem Bildschirm erscheint. Ein Hintergrund kann zum Beispiel eine Wiese sein, auf der Steine und Büsche stehen. Für die beiden letzteren Sachen können die Spieler auch einen Stempel nutzen. Objekte dagegen kann die eigentliche Spielfigur sein oder Gegenstände, mit denen die diese Figur interaktiv agiert.

Zu den Akteuren eines Spiels gehören: der oder die (spielergesteuerte(n) Hauptdarsteller (“der Held”) des Spiels (z. B. ein edler Ritter, ein Rennwagen, ein Raumschiff, eine Ameise, alles ist möglich), die Gegner, Konkurrenten, oder Nicht-Spieler-Figuren (NPC = Non Player Charakters), die Spielumgebung/ Umweltwelt (z. B. ein Fantasieland, der Weltraum, ein Aquarium etc.) mit ihren Bewohnern und Kreaturen.

Durch diese Einführung erfährt man auch die grundlegende Struktur, wie ein Spiel entwickelt wird.

Die Steuerung

Die Steuerung wurde einfach und intuitiv gestaltet, so dass man nur den Touchpen benötigt. So können die Spieler über den Editor die einzelnen Spiele aufrufen und entsprechend verändern. Diese veränderten Spiele können dann mit anderen DS-Spielern getauscht werden.

Nun brauchen die Spieler keine Angst haben, dass man mittels dieser Software so gut wird, dass man von der Stelle ab selber Spielentwickler wird.

Egal wofür man sich entscheidet: Am wichtigsten ist es, ein Spiel auch wirklich fertig zu stellen. Ein einfaches Spiel, das es auch wirklich gibt, ist besser als ein Spiel mit grandiosen Ideen und leuchtenden Farben – das nur in Ihrer Fantasie existiert, oder? Hier hilft : als eine Art „Spielbaukasten“. Hier wurden viele Details vorbereitet, egal ob Basisfunktion, Leveldesign. Zwar sind die Möglichkeiten eingeschränkt, aber man hat hier die Möglichkeit, seine Fantasien auszuleben und erfährt etwas über Spielentwicklung. Vor allem dass man die fertigen Ergebnisse tauschen kann, ist einfach hervorragend.

Auch wenn die USK das Spiel ohne Altersbeschränkung freigegeben hat, wäre ein Einstiegsalter ab 10 Jahren zu empfehlen, da jüngere Spieler wirklich überfordert werden.

  • Publisher Nintendo
  • System  Nintendo DS
  • USK  ab 0 (ohne Altersbeschränkung)
  • Empfohlener VK  39,99 €
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler, Vielspieler
  • Schwierigkeitsgrad: 2 bis 3

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