Siedler des Universums – RimWorld im Early Access Test

Fremd auf einem neuen und das nicht allein. Mit einer kleinen Gruppe an mutigen n begeben wir uns in die Tiefen des Alls und kolonisieren einen frisch erstellen . Wie wir uns dabei geschlagen haben und was andere Fraktionen von uns halten, berichten wir euch in unserem Test zum Spiel .


Fremd auf einem neuen

Wir beginnen das Spiel mit dem Tutorial zur Weltengenerierung. Die etwas tristen Textboxen unterstützen uns kompetent bei der Konfiguration unserer Wunschwelt. Auf einem Globus erstellen wir einen, in Hexfeldern aufgeteiltem , welchen es bald mit einer Gruppe Kolonisten zu bereisen gilt. Diese lassen wir ebenfalls zufällig generieren, wobei das Spiel stets zwischen Stärken und Schwächen der ausbalanciert.

Auf diesem Weg erblickt John das Licht der Welt. Er ist von Beruf aus Gärtner und war schon immer sehr intelligent. Für handwerkliche Tätigkeiten hat er sich jedoch nie begeistern können und so wird es ihm schwer fallen, den kommenden Aufbau einer Siedlung zu unterstützen. Doch werden wir auch jede Menge Nahrung brauchen und für Feldarbeit ist er sich nicht zu Schade. Die restlichen Aufgaben können unsere anderen Kolonisten (hoffentlich) übernehmen. Bis zu sechs würfeln wir uns zusammen und machen uns auf die Reise zum frisch erstellten .

Die Felder der riesigen Welt unterscheiden sich nicht nur in der Lage unserer Siedlung, sondern auch in der Temperatur, Vegetation und dem vorhandenen Terrain. Des Weiteren werden wir nicht allein sein, denn bereits jetzt wird der Planet von vielen weiteren Fraktionen bewohnt. Im Verlaufe des Spiels werden wir mit Ihnen Handel treiben können oder uns in kriegerischen Auseinandersetzungen um die selteneren Ressourcen des streiten. Haben wir eines der Felder gewählt, wird eine weitere, dieses Mal quadratische, Karte generiert, welche uns als Schauplatz der dienen wird.

RimWorld | Bildschirmaufnahme

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Aller Anfang ist schwer

Auch wenn uns das anfängliche Tutorial noch die entscheidenden Spielelemente erklärt, müssen wir uns schon bald selbst zurechtfinden. Bauen, Forschen, Rohstoffe sammeln und verteilen. Hier müssen wir alles selbst machen. Dabei unterstützt uns der praktische Pausenmodus, in welchem wir Befehle geben und später in bis zu drei verschiedenen Spielgeschwindigkeit bequem in der Ausführung beobachten können.

Arbeiten müssen vor allem unsere frischen Bewohner, denn auf dem kargen müssen wir dringend wichtige Ressourcen beschaffen, um die Bedürfnisse unserer Bewohner zu stillen. Hierbei kann es sich um einen sicheren Schlafplatz, einem reichhaltigen Essen oder einfach nur etwas Ruhe handeln. Können wir dauerhaft nicht alle Ansprüche erfüllen, kann es zu schwerwiegenden Sinnkrisen kommen. Regelmäßige Trauer und eine regelmäßige Einnahme von aufputschenden Substanzen kann die Folge sein und bis zum Tod führen. Vom detaillierten Tagesablauf und der akzeptablen Menge an Suchtmitteln pro Bewohner können wir hier an jedem kleinen Schräubchen drehen, um die maximale Produktivität unserer zu gewährleisten. Dies funktioniert mit den Standardeinstellungen schon ausreichend gut, lässt aber wahren Tüftlern ausreichend Spielraum für Experimente bis zur perfekten Effizienz!

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Vom Kleinen zum Großen

Das Rohstoffsystem ist ausreichend detailliert, bietet aber nicht so feine Unterschiede wie die Rohstoffketten in anderen Genrevertretern. Während Gnomoria oder Factorio mehrere Zwischenstufen unterscheiden, sind die Rohstoffe in lediglich in unterschiedlicher Qualität und Quantität vorhanden. Qualität und Haltbarkeit unterscheiden den Wert für interkoloniale Tauschgeschäfte. Sie haben ebenfalls Einfluss auf die Beständigkeit in späteren Gebäuden oder die Qualität der zubereiteten Gerichte.

Das Craftingsystem bietet viele Möglichkeiten, wirkt aber zuweilen unübersichtlich. Hier können wir detailliert einstellen, welche Waren wir zur Herstellung verwenden wollen. Leider vermisst das System uns das zu erwartende Ergebnis mitzuteilen und so raten wir drauflos.

Bei der Erstellung von Gebäuden müssen wir ebenfalls auf Details achten. Statik, Stromverbrauch, Bodenmaterialien, Raumtemperatur und selbst die Sauberkeit werden die Wahrnehmung unserer Bewohner beeinflussen. Auch hier lädt das Spiel zu Feinjustierung und Optimierung ein. Durch Forschung können wir viele Verbesserungen freischalten und letzten Endes auch den wieder verlassen, um uns nach geeigneteren umzuschauen. Bastelfans werden an der Kombination der zahlreichen Details ihre helle Freude haben.

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Eine Katastrophe folgt der nächsten

Haben wir uns einmal mit dem Aufbau unserer Siedlung vertraut gemacht, werden wir schnell die Mängel unserer feststellen. Unzufriedene Bewohner verweigern den Dienst, stürzen sich in die Drogensucht und fangen an unsere Vorhaben zu manipulieren. Selbst wenn wir diese Probleme durch sorgfältige Planung ausschließen, werden uns schon bald die zahlreichen Zufallsereignisse vor neue Herausforderungen stellen.

Hierbei bestimmt einer der drei zu Beginn des Spiels gewählten Erzähler den Spielverlauf und kann zusätzlich in mehreren Schwierigkeitsgraden abgestuft werden. Biberplagen, Banditengruppen oder einstürzende Bauwerke. Auch positive Ereignisse, wie Händler befreundeter Fraktionen und sich uns anschließende , können die Tage der eigenen wieder etwas aufhellen.  Die Ereignisse sind zahlreich und können, wenn unbeachtet zum Untergang unserer führen. Dies wirft uns zwar vorerst zurück und zwingt im schlimmsten Fall zum Neustart. Doch gerade in der permanenten Herausforderung liegt auch die Motivation des Spiels. Mit jedem begangenen Fehler lernen wir dazu und können es im nächsten Durchlauf verbessern.


Fazit

ist schon jetzt eine beeindruckende . Mit viel Liebe zum Detail entstehen hier spannende Geschichten rund um die Besiedlung fremder . Diese sind vor allem herausfordernd und laden immer wieder zur stetigen Verbesserung im nächsten Versuch ein. Der erhöhte Fokus auf die individuellen Bedürfnisse unserer sorgt für frischen Wind im Genre und vermittelt der mehr Glaubwürdigkeit als vergleichbare Titel. Trotz des Zustands bekommt man schon jetzt ein vollwertiges Spiel, welches in Zukunft hoffentlich noch um zahlreiche spannende Inhalte erweitert wird.


 im Überblick

  • Entwickler-Studio: Ludeon Studios
  • Publisher: Ludeon Studios
  • Spielzeit: 15 Stunden und mehr
  • Plattform: PC (Steam)
  • Alter: ab 10 Jahren (Empfehlung der Redaktion)
  • Spieleranzahl: Einzelspieler
  • Kategorie:
  • Bildquelle: Benjamin Krause
  • Lektor: Friedrich Lüder

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn und Benjamin Krause

Bewertung

7.3 Bewertung

ist schon jetzt eine beeindruckende . Mit viel Liebe zum Detail entstehen hier spannende Geschichten rund um die Besiedlung fremder . Diese sind vor allem herausfordernd und laden immer wieder zur stetigen Verbesserung im nächsten Versuch ein. Der erhöhte Fokus auf die individuellen Bedürfnisse unserer sorgt für frischen Wind im Genre und vermittelt der mehr Glaubwürdigkeit als vergleichbare Titel. Trotz des Zustands bekommt man schon jetzt ein vollwertiges Spiel, welches in Zukunft hoffentlich noch um zahlreiche spannende Inhalte erweitert wird.

  • Grafik 6/10
  • Sound 8/10
  • Balance 7/10
  • Atmosphäre 7/10
  • Bedienung 8/10
  • Spielidee 8/10

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