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Crash FX von WowWee

Seit dem 4. Quartal 2009 ist das „Flugwunder“ auf dem Markt.

Glaubt man der Vielzahl an Bewertungen, kommen die Lobeshymnen nur vom Werbemanagement des Herstellers. Nach einer Preissenkung um ca. 50 %, ist Crash FX nunmehr für ca. 20 Euro erhältlich.

Ich wollte meine Erfahrungen mit Chrash FX selber machen und überließ den hervorragend gestalteten Karton meinen beiden Grundschülern zum Test.

Die Verpackung beeindruckt zunächst. Im Spiegelkarton befinden sich Fernbedienung mit Ladestation, das Flug-Gerät, eine (vermeintliche) Ersatztragfläche sowie ein Ersatzpropeller. Die Tragflächen werden mittels Magneten am Rumpf gehalten. Das Herauslösen des Flugkörpers verlangt chirurgische Fähigkeiten. Um nicht das empfindliche Styropor zu beschädigen, sollte dies den Erwachsenen überlassen werden.

Wie wird das Produkt umworben?

„ … ein einzigartiges und innovatives Flugzeug mit dem patentierten „easy snap“- System. Es kombiniert den Flugspaß eines einfach und sehr präzise steuerbaren und zu fliegenden Flugzeuges, mit einem ganz neuen Feature. Bei einem Crash löst sich Crash FX – im wahrsten Sinne des Wortes – in seine Bestandteile auf, denn Flugkörper und Flügel lösen sich voneinander und fallen auseinander, ein toller Effekt, der richtig Laune macht.“

Wie bereits beschrieben, ist das Flugwunder seit geraumer Zeit auf dem Markt. Seitdem wird das Produkt durchgängig mit „untauglich“ bewertet, was sich beim Test erneut herausstellen sollte.

Das Ultraleichtflugzeug ist mit einem Motor ausgestattet, der sich mittig auf dem Rumpf befindet. Die Fernbedienung, „hoch, runter“, „rechts und links“ gaukelt dem Käufer Manövrierfähigkeit vor, deren technische Umsetzung völlig unausgereift ist. Der linke Schieberegler ändert die Motordrehzahl, der rechte Schieberegler bewirkt einen Einschlag der Hecksteuerklappe ruckartig nach rechts oder links. Ein zielgerichteter Flug ist absolut nicht steuerbar. Die Fernsteuerung dient gleichzeitig als Ladestation. 10 Minuten laden, danach ca. 1 Minute (getestet bei „Vollgas“ im Stand unter Betätigung des Heckruders) fliegen, bzw. „abstürzen“.

Das Starten des Fliegers soll aus der Hand erfolgen bei gleichzeitiger Bedienung und Handhabung der Fernbedienung. Diese Aktionen sind für Kinder allein schwer ausführbar, zumal das Teil unmittelbar nach dem „Start“ crasht, was ursächlich in der fehlenden deutschen Anleitung zu suchen ist. Die vermeintliche Ersatztragfläche ist am Heck zu befestigen, was sich erst nach bitterer Brucherfahrung und Reparatur mittels Klebeband herausstellte.

Erst damit entwickelt sich aus einer Höhe von ca. 1,50 m und Vollgas ein Gleitflug bis zum nächsten Hindernis. Bei einer Raumlänge von 10 m crasht das Gerät nach ca. 1 Sekunde.

Somit macht Crash FX seinem Namen alle Ehre, stürzt ab und crasht. Dies ist auch das Einzige, was nach der Beschreibung, die, wie gesagt nur in Englisch, Französisch und Spanisch vorliegt, zutrifft – CRASH FX.

Der Ladevorgang erwies sich als kompliziert. Die Steckverbindung des Ladekabels mit dem Flugzeug (Stecker-Buchse) rutschte ständig ab und musste per Hand festgehalten werden. Nach mehreren Versuchen fassten wir Mut und wendeten eine größere Kraft auf – der Stecker hielt. Hoffentlich auch das Styropor. Die Haltbarkeit der Tragflächen lässt sehr zu wünschen übrig.

5 „Flüge“ genügten, um die erste Tragfläche zu verschrotten (Rissbildung in der Tragfläche – Bruch), weitere 4 „Flugversuche“ für die Hecktragfläche. Der Schalter „on – off“ überlebte 6 Bruchlandungen. Das alles vollzog sich innerhalb von 15 bis 20 Minuten. Geklebt mit Klebeband werden gegenwärtig weitere „Flüche“ absolviert.

Nach diesen deprimierenden Erlebnissen fanden meine beiden Tester heraus, dass sich jedoch hervorragend eignet, um auf Parkett bewegt zu werden, was den Hund in die Flucht schlug.

Das Flug-Gerät, besser „Fluch-Gerät“, sollte schon etwas zielgerichtet fliegen können, bevor es crasht.

Weil dieses Produkt eher geschäftsschädigend als fördernd ist, sollte das Teil aus dem Handel genommen oder als Billig-Produkt „verschleudert“ werden. 40 Euro sind unverhältnismäßig, 20 Euro immer noch zu viel.

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